Artikel | 08/05/2026 06:24:15 | 3 min Lesezeit

WISA® Sperrholz erfüllt die aktualisierten REACH-Anforderungen für Formaldehyd­emissionen

Anu Ritvanen

Redakteurin, Tulus

Am 6. August 2026 treten die neuen EU-Grenzwerte für Formaldehydemissionen in Kraft. Alle WISA® Sperrholzprodukte erfüllen bereits heute die Anforderungen der aktualisierten REACH-Verordnung. Das erleichtert die Materialauswahl und -verwendung in Bauprojekten.

Die aktualisierte REACH-Verordnung (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien) legt ab dem 6. August 2026 strengere Grenzwerte für Formaldehydemissionen fest. Die EU-Chemikalienverordnung (EU 2023/1464) gilt für nahezu alle Produkte und Materialien, die für den Einsatz in Innenräumen bestimmt sind. 

Alle WISA® Sperrholzprodukte für den Bau erfüllen diese Anforderungen bereits seit Jahren. 

„WISA Sperrholz für den Bau erfüllt sämtliche Anforderungen hinsichtlich Leistung und Sicherheit und erleichtert dadurch die Materialauswahl und -verwendung in Bauprojekten“, sagt Riku Härkönen, Produkt Manager, UPM Plywood. 

REACH-Verordnung verschärft Emissionsgrenzwerte

Formaldehyd ist eine natürlich vorkommende Substanz, die beispielsweise aus Klebstoffen freigesetzt werden kann. Eine übermäßige Exposition gegenüber Formaldehyd kann jedoch gesundheitliche Probleme verursachen. Ziel der Verordnung ist es, eine saubere und gesunde Raumluft zu gewährleisten und die Anforderungen EU-weit zu harmonisieren. 

Gemäß der aktualisierten REACH-Verordnung liegt der Grenzwert für Formaldehydemissionen aus Holzwerkstoffen bei 0,062 Milligramm pro Kubikmeter Luft. WISA Sperrholz liegt unter diesem neuen Grenzwert. 

„Bei der Materialauswahl ist es wichtig, den angegebenen Verwendungszweck des Produkts zu prüfen. So ist beispielsweise ein für den Außeneinsatz konzipiertes Produkt nicht unbedingt auch für Innenräume geeignet. Bei der Beschaffung sollte zudem sichergestellt werden, dass die dem jeweiligen Anwendungszweck entsprechende Produktdokumentation vorliegt “, so Härkönen. 

Inwiefern unterscheiden sich die neuen Anforderungen von anderen Formaldehyd-Klassifizierungen?

Formaldehydemissionen sind bereits seit Langem reguliert. Die aktualisierte EU-REACH-Chemikalienverordnung legt die strengsten Grenzwerte für Formaldehyd fest und gilt für alle Produkte, die für den Einsatz in Innenräumen bestimmt sind. 

„In der Praxis bedeutet dies, dass alle diese Produkte die strengeren Anforderungen der REACH-Verordnung erfüllen müssen“, sagt Härkönen. 

Die in der Europäischen Union weiterhin gültige Norm EN 13986 regelt die Emissionen von Holzwerkstoffen in zwei verschiedenen Klassen. Dabei gilt die strengere Klasse E1 mit einem Grenzwert von ≤ 0,124 mg/m³ für Holzwerkstoffe, die in Innenräumen verwendet werden. Alle WISA Sperrholzprodukte erfüllen sowohl die aktuelle E1-Klasse als auch die künftigen strengeren Formaldehyd-Emissionsanforderungen gemäß der Verordnung (EU) 2023/1464. 

Konformität erleichtert den Kunden die Arbeit

Die WISA Sperrholzprodukte für den Bau erfüllen nicht nur die REACH-Anforderungen, sondern auch die finnische Emissionsklassifizierung M1 sowie die Anforderungen des US-amerikanischen TSCA Title VI hinsichtlich Formaldehydemissionen. 

„Dank der umfassenden Produktdokumentation von WISA Sperrholz lassen sich Konformitätsanforderungen in unterschiedlichen Märkten und Anwendungsbereichen transparent und zuverlässig belegen. Dies gibt Kunden die Sicherheit, geeignete Materialien auszuwählen, zu beschaffen und erfolgreich einzusetzen”, so Härkönen. 

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